Was passierte 2013?

Zu viel. Ein Grund dafür, dass ich diesen Blog so vernachlässigt habe, war der Kummer darüber, dass inzwischen keine der Katzen, deren Bilder in den älteren Postings zu sehen ist, mehr bei uns lebt. Die letzte, die dann spurlos im Juli verschwand, war mein Graukätzchen. Mit ihrer leichten Behinderung – erst später erfuhr ich, dass es wohl Ataxie war – und ihrer unbeeinträchtigt lustigen Art hatte sie einen großen Platz in unseren Herzen und ihr Schatten verfolgte mich noch lange im Garten. Spider und Speedy nicht mehr zu haben, schmerzte noch ganz anders.

Und dann tauchten eines warmen Sommerabends zwei kleine Neffen auf, mit einem Karton, in dem es leise maunzte.

IMG_0644_1Ein vielleicht sechs oder acht Wochen altes Kätzchen. Die Kinder nannten es Latifa – nach ein paar Tagen musste ich jedoch Einspruch einlegen, da es tatsächlich ein Katerchen war. Der kleine Kerl entpuppte sich als ausgesprochenes Schnurrtier. In der ersten Nacht sollte er eigentlich in seinem Karton schlafen, stand dann aber neben dem Bett und jammerte. Trotz der warmen Nacht fror er wohl. Diesen Ton erträgt kein Katzenpapa, eine große Hand griff schläfrig nach dem Fellbündel und packte es auf die Besucherritze – von wo aus vier Samtpfötchen schnellstens den Weg zu meinem Kopfkissen fanden, um sich dann unter mein Kinn zu kuscheln. Dies blieb sein Platz, heute ist er nur so groß, dass dort allenfalls sein Kopf hinpasst. Das lautstarke Schnurren behielt er jedoch bei.

Seine Kapriolen führten dazu, dass einer unserer Freunde ihm den Namen „Mr. Monkey“ verpasste – und dabei blieb es. Er rast durch Haus und Garten, derzeit auch durch den Schnee, macht riesige Sprünge und will alles essen, was er riecht. Nebenbei würde er gerne mit Aziza spielen.

IMG_20131114_150256Mir ist das nicht recht geheuer, weil er inzwischen schon recht wild ist und ich befürchte, er könne sie verletzen. Sie hat so gar keine Angst vor ihm, geht selbst auf ihn zu, wenn sie die Gelegenheit dazu hat.

Sie hat es derzeit nicht leicht, da wir auch noch einen jungen Kasko dazubekommen haben, dessen Geflatter sie immer mit energischem Schimpfen quittiert.

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Mal sehen, wie lange es dauert, bis er spricht. Derzeit ist er noch sehr schüchtern, nur wenn es Nüsse oder anderes beliebtes Futter gibt, frisst er aus der Hand.

Der Garten liegt unter einer dicken Schneedecke – ein paar Bilder des vergangenen Sommers kommen im nächsten Posting.

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